						<ul class="toc">    
<li><a href="#what">Was sind weiterleitende URLs?</a></li>
<li><a href="#why">Warum listet DMOZ solche URLs nicht?</a></li>
<li><a href="#how">Wie kann ich eine Weiterleitung erkennen?</a></li>
<li><a href="#seealso">Siehe auch:</a></li>
</ul>

<h1 align="center">Weiterleitungs-URLs</h1>

<h2><a name="what"></a>Was sind weiterleitende URLs?</h2>
<p>URLs, die zu einer anderen URL auflsen. Zum Beispiel http://beispiel.de, die einen, wenn man sie aufruft, automatisch auf http://produkte.beispiel.de/ weiterleitet.</p>

<h2><a name="why"></a>Warum listet DMOZ solche URLs nicht?</h2>

<p> Solche URL werden regelmig von Site-Betreibern benutzt, um  mehrere Eintrge fr ein und dieselbe Domain zu bekommen. Betrachten wir z.B. folgende beiden fiktiven URLs: <code>http://www.skrupellose-firma.de/</code> und <code>http://www.die-skrupellose-firma.info/</code>, welche eine Weiterleitung auf die erstgenannte ist. Ein Editor akzeptiert <code>http://www.skrupellose-firma.de/</code>. Ein anderer Editor, der den Vorschlag <code>http://www.die-skrupellose-firma.info/</code> bearbeitet, wei nicht unbedingt, dass beide Seiten den selben Inhalt haben. So kann die Site mglicherweise zwei Eintrge erhalten, was die Richtlinien verbieten. Weiterhin beeintrchtigt das Verbergen des wirklichen URL durch Weiterleitungen <a href="/ddp/06014/de/">Robozilla</a>, den automatischen Link-Prfer des ODP. Dadurch wird verhindert, dass nicht erreichbare URL als solche gekennzeichnet werden. Das ist natrlich unerwnscht, da es die Wahrscheinlichkeit erhht, dass ein Benutzer einen toten Link vorfindet.

<h2><a name="how"></a>Wie kann ich eine Weiterleitung erkennen?</h2>

<p>Das hngt immer von der Art der Weiterleitung ab, aber es gibt einige Gemeinsamkeiten:<br><br>

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<li><b>Vanity URLs</b><br>
Es gibt eine grosse Anzahl von Firmen, die freie, durch Werbung finanzierte Weiterleitungsdienste anbieten. Dort kann ein Benutzer sich anmelden um eine URL in der Form <code>http://www.weiterleitung.de/Benutzername</code> zu bekommen, die dann auf die URL <code>http://benutzer.isp.de/homepages/b/benutzer234/</code> weiterleitet. Solche Dienste sind populr, weil sie krzere und einfacher zu merkende URLs bereitstellen, als die tatschlichen URLs vieler Sites. Hufig genutzte Dienste sind z.B. CJB.net, go.to, ipfox.com und iscool.net. Es ist ntzlich, sich diese URLs zu merken, damit man sie ntigenfalls wiedererkennt.<br><br>

In der Regel bieten diese Diennste <em>cloaking</em>: eine Technik, die dazu fhrt, dass die Weiterleitungsadresse in der Adressleiste des Browsers erhalten bleibt, sogar dann, wenn man durch die verschiedenen Seiten der Site navigiert. Im Gegensatz dazu stehen URL, bei denen kein cloaking durchgefhrt wird. Bei diesen wechselt der URL, wenn man durch die Site navigiert. In letzteren Fllen findet man den URL der Originalseiten in der Regel im Quellcode der Seiten. Wenn man sich damit nicht auskennt, kann es aber etwas schwierig sein, die URLs zu finden.<br>
Eine andere Methode ist es, (falls der verwendete Browser diese Mglichkeit bietet) einen internen Link der Seite in die Zwischenablage zu kopieren und von da aus wieder in die Adresszeile des Browsers. Dadurch sollte man den korrekten URL einer Unterseite bekommen, von der aus man dann wieder bis zur Startseite zurck navigieren kann, auf der man die korrekte URL der Site findet. Verwirrend, oder?<br><br>

Alternativ kann man bei <a href="http://www.cjb.net/">CJB.net</a> URLs das Tool <a href="http://www.rpfuller.com/odp/decjb.html%20">DeCJB</a> benutzen, um die korrekte URL zu finden. Es ist aber wichtig, sich darber im klaren zu sein, dass nicht alle diese Dienste lediglich URL-Weiterleitungen bieten. Einige bieten als Dienst dynamisches DNS. Wenn dir dieses Konzept fremd ist, denke einfach daran, dass nicht unbedingt alle diese URLs Weiterleitungen sind. <br><br>

[Anmerkung des bersetzers] Vanity bedeutet Eitelkeit und steht hier fr das Bestreben, abweichend von einem unhandlichen URL des zur Verfgung stehenden Webspace, einen kurzen, einprgsamen Namen dafr zu haben. Dies trifft auch auf URLs in der Form <code>http://www.meinehomepage.de</code> zu, deren Inhalte auf Webspace bei einem Zugangsprovider wie z.B. T-Online liegen, wohin dann umgeleitet wird. Solche eigenen Domains ohne zugehrigen Webspace sind inzwischen fr wenig Geld zu bekommen. <br><br>
</li>
<li>
Die am einfachsten zu erkennende Art der Weiterleitung ist die, wenn beim Aufruf eines URL, z.B. <code>http://www.beispiel.de/</code>, sich die Adresse in der Adressleiste des Browsers sofort ndert, z.B. in die Adresse <code>http://www.beispiel.de/inhalt/startseite.html</code> In diesen Fllen sollte die URL fr den Eintrag auf die krtzeste vorschriftsmige URL verkrzt werden. Das wre in diesem Fall: <code>http://www.beispiel.de/</code>.<br><br>
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<li>
Von der gleichen Art wie der vorgenannte Typ sind direkte Weiterleitungen abhngig vom Browser oder der Sitzung. Das bedeutet, da die endgltige URL, auf die der Benutzer umgeleitet wird, vom Browser-Typ oder der Version, und/oder der Zugriffszeit, der Herkunftsseite oder anderen Kriterien abhngt. Auch hier sollte der URL fr den Eintrag auf den krtzesten vorschriftsmssigen URL verkrtzt werden. Ein Beispiel: <code>http://www.beispiel.de/</code> leitet bei Zugriffen mit dem Internet Explorer auf die Seite <code>http://www.beispiel.de/index-ie.html</code> um, bei Zugriffen mit dem Netscape jedoch auf <code>http://www.beispiel.de/index-ns.html</code>. Eingetragen werden sollte <code>http://www.beispiel.de/</code>.<br><br>
</ol>

Mach dir keine Gedanken, falls dieser Artikel dich verwirrt hat. Versuche dein Bestes, um die korrekten URLs und keine Weiterleitungen aufzunehmen und falls Fragen auftauchen, so stelle sie im Forum.</p>

<h2><a name="seealso"></a>Siehe auch</h2>
<ul>
<li><a href="/ddp/07007/de/">Abschlieende Schrgstriche</a> - Erklrt was sie sind und wie man mit Ihnen verfhrt</li>
</ul>